Die deutsche Violinistin Lea Birringer konnte sich inzwischen als viel beachtete Künstlerin auf internationalen Podien etablieren. Von der Presse als „neuer Stern am Musikhimmel“ gepriesen, vereint die junge Geigerin Charme, Emotionen und Virtuosität zum großen Gewinn des Publikums.

Auftakt ihrer internationalen Karriere war ihr Solo-Debüt mit den Berliner Symphonikern, gefolgt von Einladungen zu Festivals, wie den Salzburger Festspielen, dem MDR Musiksommer, dem Davos Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Festival Lugano Musica, den Weilburger Schlosskonzerten, dem Crescendo Winter Music Festival in Florida oder dem Oleg Kagan Musikfest. 
Weitere Höhepunkte der letzten Jahre waren Auftritte in bedeutenden Musikzentren Europas, u.a. in der Philharmonie Berlin, in der Laeiszhalle Hamburg, im Musikverein Wien, im Konzerthaus Berlin, im Gasteig München, im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz und im Pariser Louvre. Ihre Vielseitigkeit und ihr breites Repertoire, welches mitunter zeitgenössische oder auch unbekanntere Werke umfasst, konnte Lea Birringer bei der Arbeit mit Orchestern wie den Münchner Symphonikern, der Deutschen Radio Philharmonie, der Jenaer Philharmonie, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, dem Orchestra Sinfonica di Roma, dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt oder dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven zeigen.

Konzert-Highlights in dieser Saison sind u.a. Debüts mit der Polska Filharmonia Bałtycka, dem Kurpfälzischen Kammerorchester und der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, sowie beim Usedomer Musikfestival und der Milverton Concert Society.
   
Lea Birringer ist Preisträgerin der internationalen Violinwettbewerbe Kloster Schöntal, Premio Rodolfo Lipizer, Louis Spohr und Abram Yampolski. 2008 wurde sie Gewinnerin des internationalen Wettbewerbs Johannes Brahms. Außerdem ist sie langjährige Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben. Als Anerkennung für ihre Erfolge wurde ihr der Kulturpreis vom Stadtverband Saarbrücken verliehen.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sich Lea Birringer intensiv der Kammermusik in Zusammenarbeit mit Künstlern, wie Pavel Vernikov, Paul Rivinius,  Atar Arad, Barbara Bonney, Eszter Haffner, Wen-Sinn Yang und Igor Levit.
Mit ihrer Schwester und Pianistin Esther Birringer gelang ihr 2011 auch im Duo der internationale Durchbruch, als sie unmittelbar nacheinander die beiden renommierten internationalen Kammermusikwettbewerbe ‚Premio Vittorio Gui‘ und ‚Concorso Internazionale di Musica da Camera Città di Pinerolo‘ gewannen. Seitdem hat das Duo zahlreiche Einladungen zu Festivals und Kammermusikreihen erhalten, wo ihre „vor Charme, Eleganz, Lebendigkeit sprühende Darstellung“ ebenso gelobt wurde, wie ihr „inniges Spiel von höchster Präzision“.
Herausragende Besprechungen erhielten sie für ihre gemeinsame Debüt-CD mit Violinsonaten von Hindemith, Szymanowski und Respighi. „Den Namen Birringer muss man sich merken“, konstatierte der Westdeutsche Rundfunk. Eine weitere CD folgt im Januar 2018 unter dem Label Rubicon Classics mit Werken von Grieg, Liszt und Franck.

Lea Birringer begann im Alter von drei Jahren mit dem Geigenspiel. Noch während ihrer Schulzeit wurde sie am Leopold Mozart Institut für Hochbegabungsförderung in Salzburg aufgenommen. Nach ihrem Abitur absolvierte sie ihr Bachelor-Studium bei Igor Ozim an der Universität Mozarteum in Salzburg und ihren Masterabschluss bei Pavel Vernikov am Konservatorium in Wien jeweils mit Auszeichnung.

Von 2012 bis 2013 unterrichtete Lea als Assistentin von Pavel Vernikov an der Haute École de Musique de Lausanne, Site de Sion. Sie gab außerdem Meisterkurse beim Crescendo Winter Music Festival in Florida und folgte einer Einladung als Jurymitglied beim Wettbewerb "Jugend musiziert". Momentan ist sie Dozentin an der Musikakademie Archi Arrigoni in Italien.

Stand 2017. Änderungen oder Kürzungen bedürfen der Zustimmung von Lea Birringer.